Die Bundestagsabgeordneten Truels Reichardt (SPD) und Leif Bodin (CDU) haben im Rahmen ihres Antrittsbesuchs das Rathaus in Friedrichstadt besucht. Empfangen wurden sie vom stellvertretenden Bürgermeister Uwe Eisenmann sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Kommunalpolitik.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Stadt. Ein wichtiges Thema war die sogenannte „Sportmilliarde“, mit der der Bund Investitionen in die Sportinfrastruktur fördern will. Auch die Stadt Friedrichstadt hat in diesem Programm in Zusammenarbeit mit dem Segelclub Friedrichstadt e. V. Fördermittel beantragt. In dem Gespräch wurde betont, dass es sich um ein Projekt des Breitensports handelt und welche besondere Bedeutung es für Friedrichstadt und die Westküste hat. Die Abgeordneten kannten den Antrag bereits, konnten sich im persönlichen Austausch jedoch ein noch umfassenderes Bild machen und haben ihre Unterstützung zugesichert.
Dabei wurde deutlich, dass auch kleinere Städte wie Friedrichstadt auf verlässliche Förderkulissen angewiesen sind, um Sportstätten zu sanieren, energetisch zu ertüchtigen und zukunftsfähig aufzustellen. Die Anwesenden betonten die große Bedeutung des Sports für das gesellschaftliche Miteinander, die Nachwuchsarbeit und die Gesundheitsförderung vor Ort.
Darüber hinaus wurden die Herausforderungen im Bereich Infrastruktur und Verkehr intensiv erörtert. Angesprochen wurden unter anderem der Sanierungsbedarf bestehender Verkehrswege, Fragen der Mobilität im ländlichen Raum sowie die finanzielle Belastung der Kommunen bei der Umsetzung notwendiger Maßnahmen. Die Stadt machte deutlich, dass leistungsfähige Verkehrsverbindungen und eine solide Infrastruktur zentrale Voraussetzungen für Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Tourismus sind.
Auch das Engagement bei Projekten der Städtebauförderung in der Stadt, wie der Instandsetzung der Brücken, bedarf der Unterstützung.
Die Bundestagsabgeordneten sicherten zu, die angesprochenen Themen mit nach Berlin zu nehmen und sich im parlamentarischen Raum für tragfähige Lösungen einzusetzen. Der offene und konstruktive Austausch wurde von allen Beteiligten als wichtiger Schritt für eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bundesebene gewertet.
Mit dem Antrittsbesuch unterstrichen die Abgeordneten ihre Bereitschaft, im regelmäßigen Dialog mit den Städten und Gemeinden ihres Wahlkreises zu bleiben und deren Anliegen aktiv zu begleiten.
