Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur tagte am Donnerstag, 06.11.2025 unter Vorsitz von Doreen Stümpel im Rathaus.
Ein Schwerpunkt der Sitzung waren die Rutschenanlagen in der Stadt. Zum Eidermühlenspielplatz wurde über den aktuellen Stand berichtet: Noch in diesem Jahr soll ein Mediationstreffen zwischen Hersteller und Gutachter im Beisein der Stadt stattfinden. Für die Rutsche im Treenebad ist bis zum nächsten Saisonstart eine angepasste Lösung für Wasserspielzeug geplant. Für beide Maßnahmen wurden im Rahmen der Haushaltsplanung 2026 vorsorglich Mittel eingeplant.
Die Ausschussvorsitzende informierte über weitere laufende Projekte: die bevorstehende Beschilderung der Goldulme, den Aufbau des neuen Inklusionsspielgerätes, die Gründung des Kindervereins Kinnerkram e.V. sowie den Fortgang des Projekts „Schapptüch“ – Secondhand-Mode für Erwachsene, das zur Grachtenweihnacht am 29.11.2025 stattfinden wird.
Mit Blick auf den nahenden Advent berichtete die Verwaltung, dass die Weihnachtsbäume bereits aufgestellt wurden. Für das Schmücken wird in diesem Jahr eine neue Lösung aus der Stadtgesellschaft gesucht. Die Kindergärten werden – wie gewohnt – am 06.12. zum Kakaotrinken erwartet. Hingewiesen wurde zudem auf die neue Aktion mit Herrnhuter Sternen am „Goldenen Tor“.
Uwe Eisenmann, stellvertretender und amtierender Bürgermeister, wies auf die Ausschreibung der sogenannten Sportmilliarde hin. Die Antragstellung erfolgt über die Stadt. Zur Koordination soll es ein Treffen mit den Sportvereinen geben; Volker Klomann hat hierfür die Initiative übernommen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Mehrere Anfragen wurden zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Finanzen und Kommunales überwiesen – darunter ein Dringlichkeitsantrag des „Netzwerkes für Friedrichstadt“, der die Anschaffung eines Spieltisches für die Fußgängerzone anregt.
Auch der Investitionsbedarf der ETS in Kooperation mit der Stadt Tönning wurde thematisiert. Der Ausschuss betonte, dass Fragen der Zuständigkeit und Zusammenarbeit – insbesondere in Haushaltsangelegenheiten – spätestens mit der Aufstellung des Haushalts 2027 grundsätzlich geklärt werden müssen.
Die Stärkung, Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamtes war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Der jährliche Ehrenamtstag am 5. Dezember bietet hierfür einen Anlass. Zudem wurde auf den Ehrenamtstag des Kreises und mögliche kleine Anerkennungen hingewiesen, deren Umsetzung geprüft werden soll.
Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, die Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge weiterzuentwickeln und ihr Potenzial für die Bildungsarbeit in der Toleranzstadt zu stärken. Zuvor hatte Koordinatorin Miriam Rachenpöhler anschaulich über die Veranstaltungen des Jahres 2025 berichtet und ihre Arbeit vorgestellt. Die Kombination aus Kultur-, Begegnungs- und Gedenkstätte leiste einen wichtigen Beitrag für die Stadt; die Einrichtung der Koordinationsstelle sei hierfür ein entscheidender Meilenstein, dessen angemessene Ausstattung die weitere Entwicklung sichern soll.
Die Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier wurde für den 06.12. 15:00 Uhr ausgesprochen.