Liebe Friedrichstädter*innen und
Gäste,
seit Jahren stellt der Verkehr innerhalb
der historischen Altstadt während der Saison ein Problem dar. Anwohner*innen
finden keine Parkplätze, der übermäßige Fahrzeugverkehr wirkt sich negativ auf
die historische Bausubstanz aus.
Genauso lang wird von der Stadt
Friedrichstadt die Erarbeitung einer Lösung für dieses Problem gefordert.
Sie muss dabei jedoch auf diverse
Faktoren und betroffene Gruppen Rücksicht nehmen.
Dabei allerdings auf alle Betroffenen
Rücksicht zu nehmen, ist jedoch schlichtweg einfach nicht möglich. Dies führte
dazu, dass die Überlegungen, die in der Vergangenheit erfolgt sind, nicht umgesetzt
werden konnten.
Nunmehr sollte erneut ein Versuch
unternommen werden – dies unter Leitung der Stadtplanerin und Juristin Frau
Nadja Skala, um eine externe Einschätzung der hiesigen Begebenheiten zu
erhalten.
Dazu wurde ein Konzept
erarbeitet, welches kürzlich mittels Flyer der Öffentlichkeit vorgestellt
worden ist. Es handelt sich dabei um einen Modellversuch.
Der Flyer dient dazu, die Idee
vorzustellen und den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich im Vorwege mit
Ihrer eigenen Auffassung an die von Ihnen gewählten politischen Vertreter*innen
zu wenden, die letztlich über die Umsetzung des Modellversuches beschließen
müssen.
In Ermangelung einer direkten
Bürgerbeteiligung (Corona-Pandemie) – z.B. in Form einer Einwohnerversammlung –
und da Friedrichstadt ein Unterzentrum darstellt, was bedingt, dass auch die
umliegenden Gemeinden von den Auswirkungen der Umsetzung des Modellversuchs
erfasst werden, wurde die Entscheidung getroffen, die Idee via Flyer zu
erläutern.
Manch einem mag es vielleicht ein
wenig so vorkommen, als habe die Stadt die Betroffenen damit vor vollendete
Tatsachen gestellt. Dem ist nicht so. Der Flyer ist Teil eines demokratischen
Prozesses. Entsprechend bitten wir hiermit noch einmal eindringlich darum,
Gebrauch von der dem Flyer beigefügten Rückmeldemöglichkeit zu machen.
Ist die Überlegung zweckmäßig? Muss
sie modifiziert werden? Haben wir einen wichtigen Aspekt gänzlich unbeachtet
gelassen?
Gleichsam möchten wir aber auch
darum bitten, die Thematik sachlich zu diskutieren – auch wenn man
verständlicherweise die Emotionen nicht immer gänzlich ausblenden kann. Und es
ist auch wichtig, dass jede betroffene Partei nicht nur ihre eigenen Vorteile
„sichern“ möchte, sondern sich auch den Bedürfnissen der Anderen gegenüber
offen zeigt. Der Wunsch nach einer Lösung für die Belastung der Altstadt steht
weiterhin im Raum und eine solche kann es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht
allen recht machen. Wenn für die Altstadt eine adäquate Lösung gefunden werden
soll, geht es nicht ohne Verzicht. Wie ein solcher ausfällt bzw. in welchem
Ausmaß dieser akzeptabel sein könnte, ist Teil der Überlegungen. Entsprechend
wichtig sind bis zum 01.03.2021 die Rückmeldungen der Betroffenen, damit die
politischen Vertreter*innen ein breites Meinungsbild erhalten.
Gerne steht Ihnen Frau Skala auch
für ein persönliches Telefongespräch zur Verfügung:
Freitags v. 09.00 Uhr bis 14.00
Uhr, Tel.: 04841/992-726
oder per E-Mail:
Flyer (PDF)