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Land aktualisiert Corona-Regeln

Das Kabinett hat Änderungen an zwei Corona-Verordnungen beschlossen und damit erste vorsichtige Öffnungen auf den Weg gebracht.

Seit Wochen sinken die Infektionszahlen in den meisten Landesteilen. Deshalb hat die Landesregierung nun erste Anpassungen vorgenommen, um das öffentliche Leben in Schleswig-Holstein schrittweise wieder zu öffnen. Grundsätzlich können damit Grundschulen ab Montag (22. Februar) wieder den Präsenzbetrieb aufnehmen, Kitas, Horte und Kindertagespflege kehren in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein.

Modellversuch: „Zu Fuß in Friedrichstadt“

Liebe Friedrichstädter*innen und Gäste,

seit Jahren stellt der Verkehr innerhalb der historischen Altstadt während der Saison ein Problem dar. Anwohner*innen finden keine Parkplätze, der übermäßige Fahrzeugverkehr wirkt sich negativ auf die historische Bausubstanz aus.

Genauso lang wird von der Stadt Friedrichstadt die Erarbeitung einer Lösung für dieses Problem gefordert.

Sie muss dabei jedoch auf diverse Faktoren und betroffene Gruppen Rücksicht nehmen.

Dabei allerdings auf alle Betroffenen Rücksicht zu nehmen, ist jedoch schlichtweg einfach nicht möglich. Dies führte dazu, dass die Überlegungen, die in der Vergangenheit erfolgt sind, nicht umgesetzt werden konnten.

Nunmehr sollte erneut ein Versuch unternommen werden – dies unter Leitung der Stadtplanerin und Juristin Frau Nadja Skala, um eine externe Einschätzung der hiesigen Begebenheiten zu erhalten.

Dazu wurde ein Konzept erarbeitet, welches kürzlich mittels Flyer der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Es handelt sich dabei um einen Modellversuch.

Der Flyer dient dazu, die Idee vorzustellen und den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich im Vorwege mit Ihrer eigenen Auffassung an die von Ihnen gewählten politischen Vertreter*innen zu wenden, die letztlich über die Umsetzung des Modellversuches beschließen müssen.

In Ermangelung einer direkten Bürgerbeteiligung (Corona-Pandemie) – z.B. in Form einer Einwohnerversammlung – und da Friedrichstadt ein Unterzentrum darstellt, was bedingt, dass auch die umliegenden Gemeinden von den Auswirkungen der Umsetzung des Modellversuchs erfasst werden, wurde die Entscheidung getroffen, die Idee via Flyer zu erläutern.

Manch einem mag es vielleicht ein wenig so vorkommen, als habe die Stadt die Betroffenen damit vor vollendete Tatsachen gestellt. Dem ist nicht so. Der Flyer ist Teil eines demokratischen Prozesses. Entsprechend bitten wir hiermit noch einmal eindringlich darum, Gebrauch von der dem Flyer beigefügten Rückmeldemöglichkeit zu machen. 

Ist die Überlegung zweckmäßig? Muss sie modifiziert werden? Haben wir einen wichtigen Aspekt gänzlich unbeachtet gelassen?

Gleichsam möchten wir aber auch darum bitten, die Thematik sachlich zu diskutieren – auch wenn man verständlicherweise die Emotionen nicht immer gänzlich ausblenden kann. Und es ist auch wichtig, dass jede betroffene Partei nicht nur ihre eigenen Vorteile „sichern“ möchte, sondern sich auch den Bedürfnissen der Anderen gegenüber offen zeigt. Der Wunsch nach einer Lösung für die Belastung der Altstadt steht weiterhin im Raum und eine solche kann es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht allen recht machen. Wenn für die Altstadt eine adäquate Lösung gefunden werden soll, geht es nicht ohne Verzicht. Wie ein solcher ausfällt bzw. in welchem Ausmaß dieser akzeptabel sein könnte, ist Teil der Überlegungen. Entsprechend wichtig sind bis zum 01.03.2021 die Rückmeldungen der Betroffenen, damit die politischen Vertreter*innen ein breites Meinungsbild erhalten.

Gerne steht Ihnen Frau Skala auch für ein persönliches Telefongespräch zur Verfügung:

Freitags v. 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, Tel.: 04841/992-726

oder per E-Mail:

Flyer (PDF)

Lockerungen mit Augenmaß

Ministerpräsident Daniel Günther hat im Landtag die Ergebnisse der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz vorgestellt und für Unterstützung geworben.

Perspektiven für die nächsten Wochen aufzeigen, gleichzeitig sorgsam vorgehen – das sei angesichts der sinkenden Inzidenzzahlen die Erwartung vieler Bürger an das Treffen der Länder-Regierungschef:innen mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch gewesen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther im Landtag. In Bericht über die Konferenz stellte er den Abgeordneten die Ergebnisse vor. „Die Konferenz war mit vielen Erwartungen verbunden. Und ich verstehe die Enttäuschung derjenigen, die sich verbindlichere Regeln gewünscht hätten.“

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein.

Vollsperrung

Für den Zeitraum: 15.02.2021 bis zum 09.04.2021 wurde aufgrund angemeldeter Bauarbeiten für die Lohgerberstraße im Bereich zwischen der Ostergrabenstraße und der Kirchenstraße eine Vollsperrung angeordnet.
 
Von Richtung Am Fürstenburgwall kommend wird das Befahren der Lohgerberstraße bis zur Einmündung in die Ostergrabenstraße möglich sein. Ebenfalls ist während dieses Zeitraumes das Befahren der Lohgerberstraße von der Kirchenstraße und der Ostermarktstraße aus in Richtung Am Mittelburgwall weiterhin wie gewohnt möglich.

Stadtjubiläum 2021

Im September 2021 feiert Friedrichstadt Geburtstag, auf 400 Jahre Bestehen kann die Stadt dann zurückblicken. Viele friedliche, einträchtige und gute Jahre, aber auch einige traurige, intolerante und schmerzhafte. Herzog Friedrich III., auf dessen Initiative die Stadtgründung zurückgeht, war ein junger, fortschrittlicher Landesherr. Auch wenn die religiöse Toleranz, die er seinen Untertanen in der 1621 gegründeten Stadt gewährte, wirtschaftlich begründet war, so machte sie dennoch für die ersten Siedler einen lebenswichtigen Unterschied aus. Hier durften sie ihren Glauben frei leben, etwas Außergewöhnliches, das selbst heute in vielen Regionen unserer Welt noch unvorstellbar ist.

Wir Friedrichstädter Bürgerinnen und Bürger sind stolz auf unsere Stadt und ihre Geschichte. Und wir möchten das Stadtjubiläum mit Ihnen feiern! Aktuelle Hinweise zu unseren Veranstaltungen finden Sie unter: www.friedrichstadt.de.

Stadtjubiläum 1921
Rosenträume

Corona: neue Regeln ab Montag

Das Land hat neue Regelungen im Kampf gegen Corona beschlossen, unter anderem die Verschärfung der Maskenpflicht.

Das Kabinett hat im Nachgang der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. Januar die Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst. Die neuen Regelungen sollen vor allem die Dynamik des Infektionsgeschehens reduzieren und den Anstieg von Neuinfektionen minimieren. Sie treten am kommenden Montag, den 25. Januar, in Kraft.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein.

Corona: „Auf dem richtigen Weg“

In einer Regierungserklärung hat Ministerpräsident Daniel Günther die gestern vereinbarten Corona-Regelungen von Bund und Ländern vorgestellt.

„In diesen Zeiten ist es wichtig, vorsichtig zu bleiben“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther vor den Abgeordneten des Landtags. Tags zuvor hatten sich die Regierungschef:innen der Länder auf eine weitere Verlängerung des sogenannten „Lockdown“ bis zum 14. Februar verständigt. Gastronomie, Freizeiteinrichtungen, Friseure und große Teile des Einzelhandels bleiben damit bundesweit geschlossen. Supermärkte sind weiterhin geöffnet. Die Regeln sollen am Montag in Kraft treten.

„Unser bisheriger Weg war richtig und bleibt richtig“, betonte Günther. Die stark angestiegenen Infektionszahlen im europäischen Ausland zeigten, wie schnell die Lage durch die jüngst entdeckte Virusmutation aus Großbritannien außer Kontrolle geraten könne. Die Expert:innen hätten in allen Gesprächsrunden betont, es gebe allen Grund, extrem vorsichtig zu sein. „Das werden wir auch tun, darauf können sich die Menschen in Schleswig-Holstein verlassen.“

Weitere Informationen auf der Internetseite des Landes Schleswig-Holstein

Corona: „Zeit für Lockerungen nicht gegeben“

Bund und Länder haben sich auf die Verlängerung des Lockdowns sowie weitere Verschärfungen geeinigt.

„Wir haben in Deutschland ein zu hohes Infektionsgeschehen – auch bei uns in Schleswig-Holstein sind die Zahlen immer noch erschreckend hoch. Wir haben immer noch kein genaues Lagebild darüber, wie sich die Zahlen über Weihnachten und Neujahr entwickelt haben. Im Moment sind wir bei Werten etwas über 80, aber ich glaube, es ist eine Tatsache, dass im Moment nicht das ganze Infektionsgeschehen abgebildet ist“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel. „Die Zeit für Lockerungen ist deshalb im Moment nicht gegeben“.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Kreises Nordfriesland.

Silvester unter Corona-Bedingungen: kein Böllerverkauf, nur Kleinstpartys und besser kein Rummelpott

In diesem Jahr dürfen aufgrund der Corona-Pandemie deutschlandweit keine Böller und Raketen verkauft werden. Zwar ist es nicht gesetzlich verboten, vorhandene Restbestände am 31. Dezember und 1. Januar zu zünden; doch die Landesregierung bittet die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, auf Feuerwerkskörper zu verzichten.

Landrat Florian Lorenzen schließt sich dem Appell an: »Böller passen momentan einfach nicht in die Zeit. Wenn jemand durch Feuerwerk verletzt wird und ins Krankenhaus muss, wird das ohnehin belastete Klinikpersonal noch mehr unter Druck gesetzt. Das muss nun wirklich nicht sein.«

Wo Maskenpflicht, dort böll’re nicht!
Zusätzlich setzt der Kreis NF eine Allgemeinverfügung in Kraft, die das Böllern in belebten Straßen untersagt. Dadurch ist es auch in der Husumer Innenstadt verboten, ebenso wie in Niebüll, Leck, Bredstedt, Tönning und Friedrichstadt.

Der Husumer Bürgermeister Uwe Schmitz: »Das Prinzip ist ganz einfach zu merken – wo Maskenpflicht herrscht, darf nicht geböllert werden.«

Weitere Informationen auf der Internetseite des Kreises Nordfriesland.