Mit Fördermitteln der Aktivregion
konnte die Stadt Friedrichstadt in diesem Jahr weitere Konzepte ihres eigenen
Stadtgärtners in Form von farbenfrohen Beeten umsetzen.
Doch die Freude an den neuen
Beeten währte nicht lang. – Nicht, dass wir in der Stadt Friedrichstadt nicht
schon leidgeprüft genug sind. Bekanntermaßen verschwinden in dieser kleinen
Stadt nicht nur ganzjährig Gartendekorationen, sondern ganz aktuell auch allerlei
Weihnachtsschmuck.
Auch wenn wir dennoch nicht müde
werden, weiterhin an unserer saisonalen Verschönerung festzuhalten, durften wir
in diesem Jahr erfahren, was es heißt, wenn sich Dritte an unseren
Blumenbeeten, die letztlich mit ihren insektenfreundlichen und farbenfrohen
Pflanzen eigentlich ALLEN zugutekommen sollen, dreist und offenkundig auch
vollkommen ungeniert bedienen. Es handelt sich hierbei nicht um einen
Blumenladen! Diese Kosten, einschließlich der öffentlichen Fördergelder, trägt
niemand anderes als die Allgemeinheit.
Auch wenn es sich „nur“ um
Pflanzen handeln mag, hat die Stadt Friedrichstadt diese Vorfälle, die
insbesondere im November geschehen sind, nun zur Anzeige gebracht. Hier geht es
nicht nur um den finanziellen, sondern auch um den ideellen Wert – dem
fehlenden Respekt vor öffentlichem Allgemeingut und Anstand im Generellen.
Es darf sich daher nun ein gewisser Jemand ganz besonders dafür schämen, dass er sich an öffentlichem Gemeingut vergriffen hat und wir hoffen, dass dieser Jemand sich angesichts der Vorweihnachtszeit besinnen und künftig die Finger von den Beeten und anderen Dekorationen der Stadt bzw. der Einwohner und Geschäftsleute lassen möge.